Jesus und Judas
Die theologischen Schlussfolgerungen vom Chorherren Adalbert Haudum scheinen der Redaktion des „13.“ sehr gewagt. Die Redaktionsgroßmutter des „13.“, Martha Knett (1924 bis 2023) sagte mir allerdings einmal sehr eindringlich: "Zwischen dem Absprung von der Brücke und dem tödlichen Aufprall liegt genug Zeit für eine tiefe Reue dessen, der sein von Gott geschenkte Leben wegwirft." In einem sehr langen Interview, ich glaube in der New York Times, erzählte einer der wenigen Selbstmörder die von der Golden Gate Bridge in San Franzisko (USA) gesprungen sind und der diesen wahnsinnigen Sprung überlebte etwa folgendes: "Im Augenblick, als ich das Geländer losließ und fiel, erkannte ich den Wert des Lebens in seiner ganzen Fülle und wollte nur noch überleben und weiterleben." Ob er auch von Gott sprach, weiß ich nicht mehr. Es ist wohl schon mehr als zwanzig Jahre her, dass ich die Geschichte gelesen habe. Es ist also durchaus nicht unmöglich, dass Judas Iskariot tiefe Reue für seinen Selbstmord empfand und Christus ihm vergab.

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Die Zahl 40 hat in der Bibel eine besondere symbolische Bedeutung. Sie steht für eine Zeit der Prüfung, Läuterung und Vorbereitung auf eine neue Gotteserfahrung:
In diesen Zeiten, wo die Mächtigen nicht genug kriegen, ja einen Krieg wollen damit sie noch mehr bekommen, Macht und Besitz an sich reißen, soll ich auf etwas verzichten? Müssen wir normalen Staatsbürger nicht Zeiten erwarten, in denen wir uns automatisch weniger leisten können.
Wir sind Adressaten einer Liebe, die Gott uns schenkt. Dabei denken wir daran, dass in unserer Zeit die Väter insgesamt selten geworden sind, was noch einmal den Vaterbegriff blass werden lässt.
Wenn selbst der Sohn Gottes diesen Schrei ausgestoßen hat – wie soll ein einfacher Mensch dann solche Dunkelheit durchstehen? Jesus zitiert hier Psalm 22, ein Gebet eines leidenden Gerechten.
Die kärntner Ausgabe der Zeitschrift „Mein Bezirk.at“ berichtet darüber unter „Thema der Woche“ (Seite 5) in euphorischen Tönen und assoziiert das weibliche „Akolythat“ unter anderem mit einer „Stärkung des Glaubens“, mit einer zunehmenden Sichtbarwerdung der Frauen sowie mit einigen Fak
Weil er es seine Jünger gelehrt hat. Offensichtlich hatten die Jünger begriffen, ohne den Geist des Gebets wird sich das Werk, das Jesus Christus ihnen anvertrauen will, nicht fortführen lassen.
Diese Fragen begleiten die Menschheit seit jeher.
Gerade in schweren Momenten suchen Christen nach einem tieferen Sinn – und finden ihn im Geheimnis des Kreuzes.
Helena Kowalska, später bekannt als Schwester Maria Faustyna, wurde 1905 in Polen geboren. Bereits in jungen Jahren verspürte sie eine tiefe Berufung zum Ordensleben und trat 1925 in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit ein.
Kardinal Müller hat erneut bekräftigt, dass gültige christliche Ehen nicht aufgelöst werden können.
Immer müssen wir für Gott und für das Beten zu Gott werben.
Der Priester wird durch die Weihe in einen besonderen Dienst gerufen, der ihn in enger Verbindung mit der Mission Jesu Christi stellt. Er ist berufen, Christus zu dienen und durch sein Leben Zeugnis von dessen Liebe zu geben.